Tipps zum A-Modulator

Nun konnte ich den A-Modulator mit dem Bausatzmaterial zusammenbauen. Dieses Material stand mir bei der Entwicklung leider nicht zur Verfügung. Das Problem mit der Bauhöhe ergibt sich hauptsächlich durch die Länge der Stereoklinkenbuchse. Geliefert wurde eine andere Bauart, als jene im Katalog abgebildete. Wenn nun die dafür vorgesehene Öffnung am Print auf 10mm aufgebohrt wird, werden einige Millimeter an Platz gewonnen und das Kürzen der beiden Distanzrollen kann entfallen. Die beiden 10kΩ Widerstände können dann nicht mehr am Print montiert werden. Ausserdem ist eine andere Reihenfolge beim Zusammenbau notwendig, die hier erklärt wird. Siehe auch "Bauanleitung neu"

 

Die BNC-Buchse und die Klinkenbuchse müssen in dieser Position eingebaut werden. An die Massefahne der BNC-Buchse wird ein 3cm langer blanker Draht angelötet, weil diese Fahne nach dem Einbau der Leiterplatte nicht mehr zugänglich ist.

 

Die Öffnung der Klinkenbuchse wird vor dem Bestücken des Prints auf 10mm aufgebohrt.

Die beiden M3-Muttern werden mit einem guten Kleber (2-Komponenten oder Heiss-Klebekerze) auf der Leiterplatten- Bauteilseite festgeklebt. Vorsicht, dass kein Kleber auf das Gewinde kommt! Diese Muttern sind nach dem Einbau ebenfalls nicht mehr zugänglich.

 

Die beiden 10kΩ Widerstände R3 und R4, werden in der gezeigten Position am linken Pot-Anschluss festgelötet.

 

Der fertig bestückte Netzteilprint.

An die Primäranschlüsse des Trafos werden die Verbindungsdrähte zur Netzbuchse angelötet.

Rechts sieht man auch die Änderung: Trennstelle und vom  +Pol von C5 eine Verbindung zum Kollektor des BC546.

Der fertig bestückte Print kann nun in das Gehäuse eingebaut werden. Beilagen für die Schalter werden nicht verwendet. Die beiden 10kΩ Widerstände an die Anschlüsse der Klinkenbuchse löten und die Masseverbindung herstellen. Den Massedraht der BNC-Buchse an die vorgesehenen Lötöse löten.  Die beiden Drähte (rot, schwarz) an +15V und GND löten.

Jetzt wird der Netzteilprint mit den Distanzrollen aufgesetzt und die restlichen Verbindungen zu Schalter und Netzbuchse hergestellt.

Wenn das Löten der beiden SMD-Trimmpotis Schwierigkeiten macht, ist eventuell eine Büroklammer hilfreich.

Rx kann erst bei der Inbetriebnahme des A-Modulators eingebaut werden. Rx ergibt die halbe Betriebsspannung gemessen an Pin1 des XR2206 gegen Masse (GND).

Die Lötaugen für Rx sind vom Potentiometer teilweise verdeckt. Da Rx meistens aus 2 Widerständen kombiniert werden muss, ist es günstiger ihn an dieser Stelle einzubauen.