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Einfacher Drosselwandler Anodenspannung aus Kleinspannung.
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Drosselwandler DCW599 bis DCW810 Als Schaltungsvorlage und Idee diente die "Blinkschaltung mit komplementären Transistoren" aus dem Buch Intermetall Schaltbeispiele (1967). Nach unzähligen Versuchen und Fehlschlägen ist dann diese Schaltung DCW599 entstanden. aktualisiert am 27. 08. 2010 |
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Neu überarbeitete
Wandlerschaltung. Die Drossel Dr ist ein Schalenkern RM5, 5mH, Wicklungswiderstand ca. 2Ω. Die Tabelle rechts zeigt die Werte mit
dieser Drossel bei einer Betriebsspannung von 9V und einem
Lastwiderstand von 10kΩ. Der Wirkungsgrad ist trotz einfacher Schaltung
hervorragend. Die Arbeitsfrequenz f ist abhängig von Ue, Ua und
Na. Mit R1 wird die Ansprechempfindlichkeit der Stromlosschaltung eingestellt. Bei Ue 9V ergeben sich folgende Werte für R1: Wandlerstart bei Last 100kΩ...R1=10kΩ, Last 10kΩ...R1=1,5kΩ. Bei anderer Ue muss R1 erprobt werden. Abgleich: An Ua wird ein Lastwiderstand angeschlossen, der bei gewünschter Ausgangsspannung den maximal notwendigen Strom liefert. Nun wird mit dem Trimmpot die gewünschte Ausgangsspannung eingestellt. Wird der Lastwiderstand entfernt, muss sich der Wandler abschalten. Dabei überschwingt die Ausgangsspannung kurz bis zu 130V! Soll dies verhindert werden kann eine geeignete Zenerdiode oder Glimmlampe eingefügt werden. Die Zenerspannung bzw. Zündspannung muss unbedingt über der Ausgangsspannung liegen. Die Betriebsspannung Ue kann zwischen 4V und 15V liegen. Bei kleinen Eingangsspannungen sinkt der Wirkungsgrad des Wandlers drastisch. |
Ue
Volt |
Ie
mA |
Ne
Watt |
f
kHz |
Ua
Volt |
Ia
mA |
Na
Watt |
WG
% |
| 9 | 29 | 0,26 | 25 | 50 | 5 | 0,25 | 90 | ||
| 9 | 74 | 0,66 | 10 | 75 | 7,5 | 0,56 | 84 | ||
| 9 | 133 | 1,20 | 6,3 | 100 | 10 | 1 | 83 | ||
| aktualisiert am 14. 8. 2010 | Ue=Eingangsspannung, Ie=Eingangsstrom, Ne=aufgenommene Leistung, f=Arbeitsfrequenz, Ua=Ausgangsspannung, Ia=Ausgangsstrom, Na=abgegebene Leistung, WG=Wirkungsgrad | ||||||||
| Die Printmasse mit 48 x 28mm sind bescheiden. Mit
diesem Wandler steht ein Gerät zur Verfügung, das trotz
geringem Bauteilaufwand eine automatische Abschaltung und
Wiedereinschaltung bietet. Nachteilig ist die schwierige HF- Entstörung wegen der variablen Arbeitsfrequenz. Die Zenerdiode bzw. Glimmlampe darf nicht zur Stabilisierung verwendet werden, sie dient allein zur Überspannungsbegrenzung. R1 muss für jede Anwendung entsprechend angepasst werden. |
| Am Bild der bestückte Wandlerprint. Der Schalenkern RM5: Wicklungswiderstand unter 1Ω, 263µH, geschätzte Windungen 100, Draht ca. 0,3mmØ. Diese Drossel ist nur für Eingangsspannungen zwischen 2V und 3V geeignet, bei höheren Spannungen sinkt der Wirkungsgrad, siehe Tabelle. Bei nicht bestücktem R1 und einer Eingangsspannung Ue 2V startet der Wandler bei einem Lastwiderstand von ca. 150kΩ! Die eingebaute Glimmlampe begrenzt die Ausgangsspannung Ua ab ca. 75V. Als Printplättchen wurde dünnes Resopal verwendet und nach dieser Methode verarbeitet. |
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| Wird eine höhere Spannung mit geringer Belastung benötigt, z.B. Abstimmspannung für Kapazitätsdioden 30V, kann dafür auch der winzige Schalenkern RM3 (BHT 10 x 10 x 10mm) verwendet werden. Die Masse des Printplättchen: 20 x 30mm. R1 nicht bestücken, bei Startschwierigkeiten durch zu geringe Last, geeigneten Widerstand von Ua+ nach GND schalten. Die Schaltung in dieser Ausführung kann am Ausgang bis zu 0,4 Watt belastet werden. | ![]() |
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Aufwärtswandler
(Step up) DCW911
Eine einfache Wandlerschaltung ohne lastabhängige Zu- und Abschaltung. Mit der gezeigten Dimensionierung der Bauteile kann der Wandler im Eingangsspannungsbereich Ue von 4V bis ca. 15V verwendet werden. Ausgangsspannungen Ua bis zu 100V sind möglich. Die Zenerdiode stabilisiert die Ausgangsspannung und verhindert ein Hochlaufen im Leerlauf (ohne Last). Bei richtiger Einstellung von P ist ein Wirkungsgrad (WG) bis über 90% möglich. Bei höheren Eingangsspannungen und zu kleinem Wert von P werden beide Transistoren dauernd durchgesteuert und der Leistungstransistor kann zerstört werden. Die Kombination D1 C1 erscheint auf den ersten Blick recht sinnlos, weil scheinbar funktionsunfähig. Hier wird die Kapazität von D1 zur Steuerung des BC251 genützt. Die Kapazität von C1 ist völlig belanglos, sie sollte 100pF nicht unterschreitet. Die Stromaufnahme ohne Last beträgt nur wenige mA. Die Stromaufnahme ist lastabhängig und sinkt bei steigender Eingangsspannung. Die Arbeitsfrequenz ist abhängig von der Induktivität der Drossel L, der Eingangsspannung Ue und der Last am Ausgang. Drosseln von 1mH bis 10mH können verwendet werden. Bei kleineren Induktivitäten unter 1mH steigt die Frequenz über 100kHz, der Wirkungsgrad sinkt, vermutlich durch höhere Umschaltverluste der Transistoren. Erwähnen möchte ich noch: Die Schaltungen wurden am Steckbrett aufgebaut. Die oft lange Leitungsführung und die Kapazitäten zwischen den Leiterbahnen ist einem guten Wirkungsgrad besonders bei höheren Frequenzen sicher nicht förderlich. |
| Die Tabelle vermittelt einen Überblick bezüglich
Leistung, Wirkungsgrad, Frequenz usw. Das Bild zeigt den Printaufbau des Wandlers. Printmass: 39 x 33mm. Statt der Zenerdiode wurde eine Glimmlampe als Überspannungsschutz eingebaut. Die Ausgangsspannung unter Last darf 70V nicht überschreiten, ab ca. 75V wird die Glimmlampe wirksam und begrenzt die Ausgangsspannung Ua. |
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| Bild "Osci 1" zeigt die Steuerimpulse
für den BD139. Bild "Osci 2" sind die Ausgangsimpulse der Drossel L, Spannung ca. 50V (Tastkopf x 10) |
Noch ein Tipp: Defekte Energiesparlampen als
Materialquelle
für diesen Wandler. Drossel, Elko, Kondensatoren und eventuell die
Transistoren
(HV-Typen) können verwendet werden.
aktualisiert am 08.09.2011