Einfache Monoflopschaltungen mit dem 6-fach Inverter IC 4069 oder 40106
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Zeitbestimmende Bauteile sind der Kondensator C und der Widerstand R. Ein positiver Startimpuls beliebiger Dauer an IN hat keinen Einfluss auf die Monoflopzeit. Das Differenzierglied Ci und R erzeugt aus dem Eingangssignal einen kurzen Startimpuls am ersten INV. Dadurch wird der zweite INV am Ausgang OUT positiv und lädt den Kondensator C über die erste Diode und den Widerstand R auf, die Schaltung geht in Selbsthaltung, bis der Kondensator geladen ist und die Spannung an R zu klein wird um den ersten Inverter durchzusteuern. Die Schaltung kippt zurück in den Ruhezustand, C wird dann über die zweite Diode nach Masse entladen. Die Schaltung mit Kondensator ist eher für kurze Monoflopzeiten gedacht. Die Betriebsspannung kann zwischen 3V und maximal 15V liegen. Der Strom an OUT darf 10mA nicht überschreiten. |
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Um längere Schaltzeiten zu bekommen, wird als C ein Elko mit geringem Reststrom oder ein Tantalelko verwendet. Damit während der Entladung des Elkos der Inverterausgang nicht überlastet wird, ist der Entladediode ein Schutzwiderstand Re in Serie geschaltet (nicht unter 1kΩ ). Durch diesen Schutzwiderstand dauert die Entladung eine gewisse Zeit, abhängig von der Kapazität des Elkos C. Die erste Diode verhindert das Abfliessen des Startimpulses über den Kondensator C. Dadurch kann Ci sehr klein gewählt werden, ab 100pF bis 1nF. Ist R sehr hochohmig (MΩ), kann Ci mit 100pF dimensioniert werden. |
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Der Transistor in dieser Schaltung hat die Aufgabe den Elko C rasch zu entladen. Dies ist notwendig wenn das Monoflop kurz nach der Abfallzeit wieder einsatzbereit sein soll. |
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Diese Schaltung bietet die Möglichkeit die
Monoflopzeit mit Eingang Tr beliebig zu verlängern. Ein Startimpuls an IN
aktiviert das Monoflop. Wird nun an Eingang Tr ein positives Signal
gelegt, ist der Ausgang OUT während der Signaldauer + Monoflopzeit aktiv.
Ein Signal an Tr ausserhalb der Monoflopzeit bleibt unwirksam.
Mit einem IC 4069 oder 40106 können 3 unabhängige Monoflopschaltungen realisiert werden. |
| © g. heigl, 4. 8. 2010 |