Ue = Eingangsspannung, Ie = Eingangsstrom, Ua = Ausgangsspannung, Ia = Ausgangsstrom, Pe = Eingangsleistung, Pa = Ausgangsleistung,
f = Frequenz, WG = Wirkungsgrad
Vom Schalenkerntrafo Tr mit den Massen 25 x 25 x 20mm (RM10) sind keine Wicklungsdaten bekannt (aus der Bastelkiste). Der pnp-Transistor sollte ein kleines Kühlblech bekommen.
Funktion: Der Wandler arbeitet nur unter Last. Wird die Last weggeschaltet, schaltet der Wandler ab. R1 sollte nicht bestückt werden. Der Wandlerausgang ist durch R2 überlast- und kurzschlussfest. R2 verhindert eine Zerstörung der Transistordiode E - B durch Überlast oder Kurzschluss. Da der Transistor bei Kurzschluss am Ausgang voll durchsteuert und dadurch den Eingang kurzschliesst, soll die Sicherung F1 ebenfalls die Zerstörung des Transistors verhindern.
Als Transistor kann fast jeder pnp-Leistungstransistor verwendet werden. Die Werte von R1, R2 und des Kondensators zwischen E - B müssen durch Versuch ermittelt werden. Mit einem MW-Portable wurde die Störstrahlung des Wandlerprints (Bild unten) getestet. Störungen waren im Abstand unter 40cm feststellbar. Mit einem UKW-Empfänger sind keine Störungen feststellbar. Da der Wandler mit hohen Frequenzen arbeitet sollte er in ein Blechgehäuse eingebaut werden um Störstrahlungen zu mindern. Zusätzlich sind Entstörmassnahmen mit Drosseln und Kondensatoren zu empfehlen.
Durch die Ein-Ausschaltautomatik und den hervorragenden Wirkungsgrad ist dieser einfache Wandler sehr gut als künstliche Anodenbatterie geeignet.    Funktion.pdf


Dieser Tr hat vermutlich keinen Luftspalt



Dieser Wandler wurde auf einem Print (Masse LBH: 6138 x 25mm) aufgebaut. Widerstand R2 zum Schutz des Transistors entfällt, dadurch erhöht sich der Wirkungsgrad. R1 wurde ebenfalls weggelassen, weil durch ihn im ausgeschaltetem Zustand ein erhöhter Reststrom von einige µA fliesst. Ohne R1 beträgt der Reststrom ca. 0,1µA.
Am Ausgang +U/-U liegt eine variable Spannung an die mit steigendem Ausgangsstrom Ia ebenfalls steigt. Die Belastbarkeit dieser Spannungquelle wurde nicht getestet.
Die Leistungsgrenze dieser Wandlerausführung liegt bei ca. 10W Pa, oder ca. 1,3A Eingangsstrom Ie um den Transistor nicht zu überlasten.
Für Ausgangsspannungen Ua um die 60V genügt eine Eingangsspannung Ue von 6V. Für Ausgangsspannungen Ua um die 100V genügt eine Eingangsspannung Ue von 9V.
Als Gleichrichterdioden D1 und D2 sollten statt der 4007 schnellere Dioden wegen der hohen Frequenzen verwendet werden.

Die Ein - Ausschaltschwelle des Wandlers liegt bei einem Lastwiderstand von ca. 100k - 200 kOhm und ist auch abhängig von der Eingangsspannung Ue.
Die Ausgangsspannung Ua ist die Summe von Ue - 1,2 + Usekundär. Das heisst die Ausgangsspannung ist in Serie mit der Eingangsspannung Ue -1,2V (das sind die Diodenstrecken E-B von T1 und D1) geschaltet. Eine ausgangsseitige Stabilisierung kann eine Änderung der Eingangsspannung nicht mit stabilisieren. Wird Ue eingeschaltet, startet der Wandler kurz weil C2 ungeladen als Last wirkt, C2 wird auf Ue-1,2V aufgeladen und der Wandler bleibt abgeschaltet.



Der Wandlerbetrieb mit einem Lastwiderstand von 100kOhm ergibt schon einen Wirkungsgrad von ca. 68%. Dies entspricht praktisch einem Leerlauf. Auch die Leerlaufspannung ist nicht viel höher als unter Last, damit erübrigt sich eine Stabilisierung der Ausgangsspannung.
Wird der Wandler ohne C3 betrieben, funktioniert die Abschaltautomatik eventuell nicht mehr.
Der DC-Wandler ist ohne R2 weder überlast- noch kurzschlussfest!

Aktualisiert am 31.12.2017