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Nostalgie-Taschenempfänger |
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Ungefähr 1963 muss es gewesen sein, da habe ich ein kleines Kunststoffgehäuse mit den Abmessungen BHT 98x65x32mm gekauft. Der Preis 32ATS. Vermutlich wollte ich den „Spezial Taschensuper“ aus dem „Praktiker“ Heft 15, 16/1963 nachbauen. Dieser Taschensuper wurde nie verwirklicht und das Gehäuse verschwand im „Ersatzteillager“, das sind Kartons wo alles Mögliche und Unmögliche aufbewahrt wird. Im Laufe der Jahre stapeln sich die Kartons mit unbekanntem Inhalt, weil ja keine Inhaltsverzeichnisse existieren. Der Zufall wollte es, dass dieses Gehäuse wieder aufgetaucht ist. So kam mir der Gedanke, das Gehäuse doch noch seinem Zweck zuzuführen, ein Radio wird eingebaut. Der ursprüngliche Mittelwellensuper kam aus bekannten Gründen nicht mehr in Frage (Sendemast Bisamberg gesprengt). Ein UKW-Empfänger wird es sein. Ein kleines Scanradio musste dran glauben. Zerlegt, der Print zugeschnitten und von unnötigen Bauteile wie Pot, Taster, KH-Buchse usw. befreit. Ein Layout wurde gezeichnet und wie hier beschrieben ein „Print“ gefertigt. Das Radio wird mit einem 9V-Block betrieben, mit einem Festspannungsregler (RH5RL37AA) wird die Betriebsspannung für den UKW-Teil erzeugt. Diese stabile Spannung ist auch für die Senderabstimmung mittels Pot notwendig. Als Endverstärker wurde der bekannte LM386 verwendet, dieser wird natürlich mit 9V versorgt. Eine kurze Teleskopantenne, ebenfalls aus einem Scanradio, sorgt für guten Empfang. Die Skalenscheibe und die Skala sind Eigenbau. Das Radio hat trotz des kleinen Lautsprechers einen guten Klang und die Lautstärke ist mehr als ausreichend. |
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